Das Passivhaus

Das Gebäude wird im Passivhausstandard als Energieeffizienshaus geplant. Damit erfüllt es die Förderkriterien für zinsgünstige Darlehen der KfW-Bank.

Über das Passivhaus

Das Passivhaus ist ein Baustandard, der gegenüber dem Niedrigenergiehaus noch einmal 75 Prozent Energie und ebenso viele CO2 Emissionen einspart - es handelt sich nicht um ein Produkt eines bestimmten Herstellers und nicht um eine eingetragene Marke. Ein Passivhaus ist so energieeffizient, dass es ohne ein herkömmliches Heizungssystem auskommt. Im Vergleich zu durchschnittlichen bestehenden Wohngebäuden benötigt ein Passivhaus nur ein Zehntel der Heizenergie - umgerechnet in Öl ca. 1,5 Liter pro Quadratmeter im Jahr. Seinen verschwindend geringen Restenergiebedarf vereint das Passivhaus mit einem deutlich erhöhten Wohnkomfort: Ohne Zugluft, Schimmel oder kalte Oberflächen, jedoch mit frischer Luft in angenehm warmen Räumen. Europaweit wurden bereits über 10.000 Wohneinheiten im Passivhausstandard errichtet, der größte Teil davon in Deutschland. Die Mehrinvestitionen für Passivhausqualität liegen bei fünf bis zehn Prozent der normalen Baukosten.
Quelle: IG-Passivhaus Deutschland

Bauweise:

Technisch prägnant sind die Luftdichtheit, der sehr geringe Heizwärmebedarf, sowie der optimierte Energiebedarf für die Warmwassererzeugung und die elektrischen Geräte.
Bei dem maximal zulässigen Heizwärmebedarf für Passivhäuser von 15 kW/h pro Quadratmeter im Jahr liegt man weit unter dem zulässigen Wert für Neubauten nach der Energieeinsparverordnung (EnEV). Mit dem Bau eines Passivhauses erreicht man also schon heute physikalische Kennwerte, die vermutlich erst in einigen Jahren
in der Gesetzgebung verankert sein werden.

Ein technischer Vergleich:

Ein wichtiges Kriterium für die Energieeinsparung bei Gebäuden ist die Wärmedämmung der Bauteile, besonders der Aussenwände. Die Kennzahl für die Wärmedämmeigenschaft von Bauteilen ist der U-Wert, der Wärmeduchgangskoeffizient. Je höher der Wärmedurchgangskoeffizient, desto schlechter ist die Wärmedämmeigenschaft des Stoffs.

Noch bis Oktober 2009 galt in der alten EnEV eine Aussenwand mit einem U-Wert von 0,35 W/(m²k) für Neubauten als ausreichend wärmedämmend. In der neuen EnEV, die seit Oktober 2009 in Kraft trat, ist nun ein Wert von 0,28 W/(m²k) einzuhalten.
Für ein Passivhaus muss einen U-Wert für Aussenwände von 0,15 W/(m²k) sichergestellt sein.
Dabei gilt, je niedriger der U-Wert ist, desto weniger Wärme geht durch das Bauteil hindurch und damit verloren.

Die Entwicklung zeigt, dass Passivhäuser irgendwann zum Standard werden. Wer jetzt passiv baut, baut für die Zukunft.

Nächster Termin

Wir treffen uns regelmäßig mindestens einmal im Monat. Interessenten sind herzlich willkommen, gerne teilen wir den nächsten Informationstermin mit.

Die Treffen finden im Conplanbüro in der alten Feuerwache statt.

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